Lebe als TänzerIn, tanze das Leben
Contact Improvisation zeigt: Es kann ganz wenig sein und es darf auch ausgreifen. Du gehst in Begegnung, vielleicht mehr als sonst, du darfst weitergehen und du kannst auch wiederkommen.
Die craniosakrale Vorgehensweise erfährt den Menschen von seinem primärrespiratorischen Rhythmus her. Hier ist es der Tanz der Organe, die Quelle des Lebendigseins. Spürst du, wie dieser "Atem des Lebens" in dir pulsiert und vibriert? Spürst du ihn in dem Menschen, dem du gerade begegnest? Nimmst du war, wie deines und ihres/seines in Resonanz gehen, sich austauschen, miteinander zu tanzen beginnen?
Manchmal fließt der Tanz nicht so gut. Ist vielleicht eine Krankheit nichts anderes als ein gestörter Tanz in deinem Inneren? Ist eine Beziehungskrise ein Tanz, bei dem man sich zu häufig schmerzhaft auf die Füße tritt?
Was tust du sonst tanzend? Wenn du mit einem Klienten therapeutisch umgehst -- bist du nicht dann am meisten zufrieden, wenn es wie ein Tanz sein kann?
Tanzen ist Selbstausdruck und spielerische Anpassung, Bewegung im Fließen und unbeschwertes Eingehen auf Herausforderungen, Freude am Gelernten und Eingeübten und immer wieder Entdecken von neuen, ungeahnten Möglichkeiten.
Vom König David wird gesagt, daß er tanzend durchs Leben ging und daß deshalb der Messias "Ben-David" heißt. Es ist dieser Tanz, der den Menschen und die Welt heilen kann.
